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Reiseberichte und Eindrücke von unseren Teilnehmern
aus dem Jahr 2005 und früheren Jahren:
Reiseberichte aus dem Jahr:
 
   
 
                   
Lena-Tour mit "MS Demjan Bednyi" 31.07.2005 - 16.08.2005:

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Rückkehr von dieser wunderschönen Reise ist es uns ein Bedürfnis, uns bei Ihnen und insbesonderen bei Herrn Tscherkaschenin zu bedanken.

Obwohl wir anfangs sehr skeptisch gegen Ihr für uns unbekanntes Reiseunternehmen waren, wurden wir eines Besseren belehrt.

Dank der freundlichen und fachlichen Kompetenz des Herrn Tscherkaschenin war alles perfekt arrangiert.

Die Rundumbetreuung durch deutschsprachige Begleiter von der Ankunft in Moskau bis zum Abflug in Moskau war ohne jegliche Beanstandung. Wir waren bestens betreut, besonders von unserer persönlichen Dolmetscherin "Natalie" auf dem Schiff und unserer Bordärztin Frau Dr. G. Maslow, die uns in einer schwierigen Situation bestens versorgt hat.

Das Schiff, die Kabine, die Küche sowie das gesamte Servicepersonal und natürlich die Besatzung waren "SPITZE".

Es wurde uns soviel an Unterhaltung und interessanten Vorträgen geboten, daß es uns nie langweilig werden konnte.

Die wunderschöne Landschaft, der große beeindruckende Fluß und die freundlichen und liebenswerten Menschen haben uns überwältigt und sehr beeindruckt.

Dank Ihres Unternehmens war es uns möglich, unseren Traum wirklich zu erleben.

Wie wir an Bord gehört haben, wird es evtl. in Erwägung gezogen, mit der "Demjan Bednyi" eine Flußreise von Jakurtsk in Richtung Baikalsee und zurück zu planen, auch in diesem Fall würden wir uns gerne wieder von Ihnen beraten lassen.

Nochmals vielen Dank!

Wilhelm und Brigitte Krämer, NL 5924 XN Venlo
Kamtschatka-Reise:

Hallo Herr Sergej Tscherkaschenin,

endlich habe ich es geschafft ein paar Zeilen über unsere tolle Reise nach Kamtschatka zu schreiben. Ich möchte mich auch auf diesem Wege noch einmal recht herzlich für all die Hilfe und Unterstützung von Ihnen bednken.

Ich hoffe, ich werde noch viele Reisen mit Ihnen unternehmen.

Wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg im neuen Jahr.

Ihr Peter Sedlmeier

Kamtschatka

Im äußersten Osten Asiens, wo das große Sibirien an den Stillen Ozean stößt, liegt Kamtschatka. Allein der Name der russischen Halbinsel klingt nach Abenteuer und beschwört Geschichten herauf von endloser Wildnis. Lange Zeit war Kamtschatka militärisches Sperrgebiet und vom Rest der Welt abgeschnitten. Die Natur blieb daher fast ungerührt. Rauchende Vulkane und dampfende Flüsse, Lachse, Bären und Riesenseeadler verzaubern diesen abgelegenen Ort.

Unsere Wanderwege waren nicht ausgetreten. Oft schien es, als wären wir seit langer Zeit wieder die ersten Menschen, die diesen Weg gingen. Dabei konnte ich mich oft nicht entscheiden, ob ich meinen Blick auf den Boden richten sollte, der übersät war mit seltenen Bergblumen, Moosen und Sträuchern oder auf die schneebedeckten Gipfel der Vulkane.

Bei all der Natur war doch die Gastfreundschaft und die Bergkameradschaft das Überwältigenste, was ich seit langem erlebt habe. Es ist nur zu hoffen, dass Kamtschatka noch lange so bleibt, wie es ist und Menschen es besuchen, die dies auch zu schätzen und zu erhalten wissen

Peter Sedlmeir
Angela Lieberwirth und Jürgen Schmidt aus Herford :

Ein Erlebnistag - Im Reich der Bären und Lachse 2005

Die Wanderung zum Gorelyj-Krater

Vom Hotel in Paratunka starteten wir dieses Mal zur zweiten Etappe, in die Bergwelt. Unser LKW-Safariewagen war nicht mehr so komfortabel, wie der Erste, aber viele Handgriffe zum Beladen wurden leichter und schneller, weil wir inzwischen Übung darin hatten. So fuhren wir gut zwei Stunden und der Wagen quälte sich mühsam im Schlängelkurs am Berghang entlang.

Auf ca. 900 m Höhe machten wir Rast und unsere Köchin Galina zauberte uns wieder ein super Häppchen in frischer Luft. Geschäftige Unruhe machte sich aber in der Gruppe breit, denn bei strahlenden Sonnenschein lag die ganze Schönheit der Bergwelt vor uns. Riesige Schneefelder, Eisfelder, blaue Seen, Flecken mit wunderschönen bunt blühenden Blumen und Moosen.

Los ging der Treck, immer bergauf! Und es hieß laufen, laufen, laufen. Die Strecke war anspruchsvoll, aber die Aussichten - unbeschreiblich schön. Wenn ich heute die Augen schließe, sehe ich diese glasklare Unendlichkeit mit den schneebedeckten Bergen vor mir.

Oben, am Kraterrand angekommen, hatten wir noch für kurze Zeit eine traumhafte Fernsicht und konnten das ganze Farbspiel an den Kraterwänden, mit dem bordeauxrot, grün, gelb und tiefblau, bewundern.

Unsere russischen Freunde wollten unbedingt am Kraterrand weiter laufen, aber uns schien es bei dem aufziehenden Nebel zu gefährlich und wir warteten dann an unserem Ausgangspunkt auf die Anderen.

Schlagartig kam mit dem dichten Nebel auch die Kälte und der Regen. Nun hieß es, alle Kraft und Konzentration zusammen nehmen und runter vom Berg.

Die Gruppe blieb zusammen und mittels Kompass orteten wir den Heimweg. Es war sehr anstrengend, so kämpfend mit dem kalten Regen und dem aufgeweichten Boden. Die Vorstellung und die Aussicht, nun in ein kleines, eiskaltes Zelt, inmitten der Berg zu kriechen, war auch nicht gerade motivierend für mich.

Als wir unseren LKW endlich erkannten, kam auch die Sonne wieder und die Sachen am Körper fingen an zu trocknen und die Stimmung in der Gruppe wurde gelöster und zufrieden.

Zum Glück hatten in der Zwischenzeit unser Fahrer und die Köchin eine Unterkunft in einem Hotel auf Stelzen arrangiert. Es waren ehemalige Unterkünfte für die Arbeiter aus dem nahegelegenen Energiewerk. Dort war es sauber, warm und wir hatten gute Betten.

Alle waren glücklich und mit einem Wodka-Schlummertrunk und einem guten Essen beendeten wir diesen eindrucksvollen Tag.

Das war ein Tag, von den 14 aufregenden Tage auf Kamtschatka. Danke für all die Organisation und diesen unvergeßlichen Urlaub.

Angela und Jürgen
Lena - Freundschaft:

Reisen ist unsere Lust,
nur wohin, da kam der Frust.
Es sollte etwas besonderes sein,
da fiel uns die Lena ein.

Herr "Sergej" mit seiner "BaikalTours",
legte fest die ganze Reisetour.
Mit Flug und Zwischenstopp,
waren wir in Jakutsk, ruck-zuck!

Das Schiff erwartet uns,
die liebe Mannschafft macht alles rund.
Der Kapitän fährt sicher durch das Gewässer,
die Küche ist aber noch besser.

Wir sind von der Lena ganz fasziniert,
Wasser und Weite sind garantiert.
Das Polarlicht macht versessen,
dabei wird der Schlaf total vergessen

Land und Leute lernen wir kennen,
dabei können wir gar nicht mehr alles benennen.
Flüsse, Inseln, Dörfer,
es sind alles schwierige Wörter.

Danken möchten wir allen, ob klein oder gross,
inclusive Bootsmann, Ihr seit famos!
Der gute Geist komme zu Euch über die Berge,
wir denken zu Haus´ an "Sergej" !

Wir bleiben verbunden,
mit euch in grosser Runde!
Es wurde wahr,
die Lena - Freundschaft ist da.

In Verbundheit und mit vielen Dank -
Die Touristen der ersten Lenafahrt auf der "Demjan Bednyi". 24.07.2004
Michael Braum:

Reise zu Baikal im August 2003

Im August 2003 besuchte ich den Baikalsee mit BaikalTours zum Angeln.

Mein Ziel war der Zabaykalsky Nationalpark, dort wurde ich vom Verwalter des Parks und seiner Familie aufgenommen. Seine Frau kochte sehr gutes Essen und jeden Abend konnte ich die hauseigene Banja benutzen.

Tagsüber war ich mit Kescha, dem 15 jährigen Sohn des Parkrangers zum Angeln unterwegs. Wir fingen Saiblinge, Barsche, Hechte und Äschen an den unterschiedlichsten Stellen im See oder in seenahen Fließgewässern. Die Angelplätze erreichten wir mit dem Auto oder dem Boot, zweimal übernachteten wir im Zelt.
Die Tour war von Anfang bis Ende gut organisiert und meine Partner waren immer verlässlich. Ohne ihre Hilfe wäre diese Reise für mich nicht möglich gewesen.

Meine erste Reise nach Sibirien wird nicht die letzte gewesen sein.
Der Baikal ist ein einzigartiges und ein endloses Gewässer. Ich habe in einer Woche nur einen ersten Eindruck von der grandiosen Natur gewinnen können. Es soll auch Menschen geben, die ihn besuchen und nicht fischen. Was für eine Verschwendung.

Michael Braum
Dr. Eberhard Saupe aus Würzburg:

Ich war im August 2003 Teilnehmer einer 12-tägigen Schiffsreise auf dem Baikalsee mit „Baikaltours“. Es war für mich eine fantastische Reise, denn Dank der Reiseleitung und des herrlichen Wetters haben alle acht Teilnehmer eine z. T. einzigartige Landschaft und sehr freundliche Menschen kennen gelernt. Auch die Organisation war perfekt. Dem Lande entsprechend musste hier und da auf etwas Luxus verzichtet werden. Während sich am Tag zur freien Verfügung einige Mitreisende sonnten, habe ich in kurzer Zeit zwei Hechte und einige Barsche geangelt.

Dr.Eberhard Saube, Würzburg  
Familie Köster aus Emmerich:

Lieber Sergej!

12 Tage Baikalsee mit Schiff, Bus und TransSib für Leute mit Interesse an der Kultur anderer Völker haben wir bei dir gebucht, geboten bekommen haben wir viel mehr:
Du zeigtest uns deine Heimat – ein weites unberührtes Land mit vielen wirtschaftlichen Problemen, aber einer Gastfreundschaft (vielfach Freunde von dir), die uns sofort heimisch fühlen ließ.

Der Baikalsee – glasklares Wasser mit großen Naturschutzgebieten – brachte uns Ruhe und Gelassenheit, die Gastfamilien verwöhnten uns mit vorzüglichem Essen (unvergessen die Blinchis mit frischem Heidelbeermus) und du hattest die Tage so reibungslos organisiert (ohne Handy!!), dass immer alles für uns gerichtet war: Bus, Schiff, Ausflüge, Picknick, nicht zu vergessen die heiße erholsame Banja am Abend. Unermüdlich auch dein Einsatz als Übersetzer, (nicht nur sprachlich sondern auch kulturell). Sogar die Sonne hattest du für uns bestellt!

Lieber Sergej, ganz herzlichen Dank für diese schöne Reise. Sie war etwas besonderes für uns und wird uns unvergessen bleiben.

Emmerich, im August 2003

P.S: Liebe Grüße auch an unsere 6 Mitreisenden. Es war schön mit euch!

Heinz-Josef und Maria
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Update: 08.2010