Startseite
Kontakt
Impressum
AGB
Datenschutz
 
Reiseberichte und Eindrücke von unseren Teilnehmern
aus dem Jahr 2006:
Reiseberichte aus dem Jahr:
 
   
 
                   
Kajak-Tour auf dem Baikalsee 2006

Schon Anfang der 60er Jahre träumten wir, meine Frau Christa, ich und eine kleine Gruppe junger Kanuten, abends am Lagerfeuer, wie es wohl wäre, wenn wir nicht am Ufer der Müritz sondern am Baikalsee sitzen würden. Einmal auf dem „Heiligen Meer“ der Sibirier mit Paddelboot und Zelt unterwegs zu sein, seine Menschen kennen zu lernen, das kalte, klare Wasser zu trinken und die Vielfalt der Landschaft und der Tier- und Pflanzenwelt erleben zu können, war seit dieser Zeit immer unser großer Traum. Leider ließ er sich zu „DDR-Zeiten“ nicht realisieren, u.a. auch, weil die Baikalregion eine Kernzone sowjetrussischer Rüstung war und es keine Einreisegenehmigungen gab. Erst nach den politischen und gesellschaftlichen Verände-rungen der 90er Jahre in Deutschland und Russland schöpften wir wieder Mut und waren überzeugt, dass uns die Marktwirtschaft doch noch zur Realisierung unseres Traumes verhelfen würde. Als wir dann noch das Buch von Detlev Henschel „Abenteuer Baikal“ (Delius Klasing Verlag) lasen, der 2002 mit einem Einerkajak den Baikalsee umrundet hatte (1.700 km), gab es für uns kein Halten mehr. Durch Recherchen im Internet stießen wir auf den Reiseveranstalter BaikalTours (www.baikaltours.de) aus Goch, der neben anderen Abenteuerreisen auch eine Kajak-Tour auf dem Baikalsee um die Insel Olchon einschl. dem Besuch eines Touristen-Camps in Chuschir und einem Aufenthalt in Irkutsk anbot. Das war für uns genau das Richtige, zumal der Veranstalter neben Dolmetscher und Reiseleiter auch Zelt, Boot und Campingausrüstung zur Verfügung stellte und die Reise ab/bis Irkutsk in Vollpension angeboten wurde. Erfreulich für uns war auch die Ankündigung des Veranstalters, dass das Teilnehmerfeld der Tour mind. 6 bis max. 10 Teilnehmer umfassen sollte. Wussten wir doch aus eigener Erfahrung, dass Geselligkeit und Gemeinsamkeit einer kleinen Gruppe das Erlebnis einer Fahrt steigern, zu große Gruppen aber zu Spannungen führen können. Wir meldeten uns deshalb Mitte Februar für die Tour vom 14.07. – 29.07.2006 verbindlich an und bereiteten uns wie immer mittels Kar-tenmaterial, Bücher und Internet auf das Abenteuer „Baikal“ vor. Besonders hilfreich dabei war für uns das Buch „Baikal – See und Region“ von Heike Mall und Roger Just (Verlag Peter Rump).

Natürlich interessierte uns vor allem die Insel Olchon, die wir ja umrunden wollten. Sie ist die größte der rd. 25 Inseln des Baikal mit einer Länge von 72 km und einer Breite von 2-14 km und liegt in der Mitte des Sees an seinem Westufer. Durch ihre Lage trennt sie einen kleinen Teil des Baikals, das „Kleine Meer“ (Maloe More), von der großen Wasserfläche ab. Olchon ist mit seiner hügeligen Steppenlandschaft, den schroffen Steilküsten sowie den Kiefernwäldern und Sandstränden mit Abstand das attraktivste Touristik- und Urlaubszentrum am Baikal. Die Insel wurde schon in der älteren Steinzeit besiedelt, später von Kurykanern und Burjaten bewohnt ehe im 17. Jahrhundert mit der Ankunft der Kosaken die Kolonisierung durch Russland erfolgte. Heute leben ca. 1.800 Menschen auf ihr, der größte Teil davon (ca. 1.400) in Chuschir, dem Verwaltungszentrum der Insel mit Kirche, Heimatmuseum, kleinen Läden, Fischfabrik, Internetcafe und dem Schamanenfelsen mys Burchan (skala Schamanka). Bedingt durch die Vielfalt der Landschaftsformen, die Reichhaltigkeit und Einmaligkeit der Pflanzenwelt (Edelweiß, Thymian, roter Türkenbund) und die für Urlauber günstigen klimatischen Bedingungen (200 mm Niederschlag, 2.300 Std. Sonnenschein im Jahr) lockt die Insel jährlich rd. 20.000 Touristen an.

Irkutsk ist als Zentrum für Wissenschaft und Kunst Sibiriens allein eine Reise wert. Wir freuten uns deshalb auch, das „Paris Sibiriens“ (knapp unter 600.000 Einwohner) mit seinem historischen Altstadtkern, den Kirchen, den Kultur- und Verwaltungsbauten, den Denkmälern und Grünanlagen, den Universitäten und natürlich seinen Menschen kennen zu lernen. Die Zeit bis zum Reisebeginn wurde uns durch die Reisestudien, das Beantragen und Beibringen div. Reiseunterlagen (Visumantrag, neuer Reisepass, Auslands-Krankenschutzversicherung, Passbilder) und das Abarbeiten unserer Checkliste für Paddeltouren nicht langweilig. Die bange Frage jedoch blieb, ob sich noch mind. 4 „Abendteurer“ finden würden, die uns begleiten.

Unsere Überredungskünste im Verwandten- und Bekanntenkreis sowie im Kanuverein waren leider ergebnislos geblieben. Am 16.06.06 stand dann fest, dass es außer uns keine weiteren Teil-nahmemeldungen gab. Überraschend erklärte sich der Veranstalter einen Tag später zu unserer großen Freude bereit, die Fahrt auch für uns zwei unter den ausgeschriebenen Bedingungen durchzuführen. Unsere Freude war entsprechend groß. Bedenken hatten wir nun, ob das vom Veranstalter zur Verfügung gestellte Boot und Zelt unseren Bedürfnissen und Ansprüchen gerecht wird. Im nachhinein können wir mit ruhigem Gewissen sagen, dass unsere Bedenken grundlos waren. Das Faltboot Tajmen II ist ein stabiles, gut manövrierbares Boot mit ausgezeichneter Wasserlage (auch bei Wellengang). Es besteht aus einem Alugestänge mit PVC-Haut und ist 500 cm lang, 80 cm breit und 40 cm hoch. Die Philosophie des Bootes besteht darin, die Personen im Bug und Heck unterzubringen und das Gepäck in der Mitte des Bootes zu platzieren. Es wurde Anfang der 80er Jahre in der Sowjetunion als Militärfahrzeug entwickelt und ist in Russland weit verbreitet und beliebt. Als Zelt wurde vom Veranstalter das tschechische Kuppelzelt LOUP MALM 4 mit den Abmaßen LxBxH = (40+210+100)x240x130 cm eingesetzt, das alle Ansprüche einer solchen Kanutour erfüllte.

1. Tag: Ja, und dann ging es am 14.07.06 mit Aeroflot ab Berlin-Schönefeld über Moskau nach Irkutsk. Für uns lief alles noch wie im Traum ab. In die russische Wirklichkeit wurden wir dann aber schnell durch den ersatzlosen Ausfall unserer Maschine Scheremetjewo 1 – Irkutsk und die damit verbundene 6-stündige Verspätung zurückgeholt (die Russen nehmen das mit einer beneidenswert stoischen Gelassenheit hin).

2. Tag: In Irkutsk wurden wir dann von unserem Dolmetscher Sascha abgeholt und in unsere Pension gebracht. Nach kurzer Verschnaufpause begann die Stadtbesichtigung im Taxi und zu Fuß mit vollem Programm bis zum Abendessen in einer typisch russischen Gaststätte. Besonders angenehm fiel uns auf, dass es keine zur Schau gestellte Armut und Bettelei gab und dass man nicht (wie in anderen Ländern) ständig zum Kauf irgend welcher Sachen oder Dienstleistungen gedrängt wurde. Erfreulich auch das pulsierende Leben auf den Straßen, das viele Grün, die Sauberkeit der Anlagen und die Sorgfalt und der Geschmack, mit denen sich die Menschen kleiden (besonders die jungen Frauen).

3. Tag: Am frühen Morgen lernten wir dann Alex, unseren 31-jährigen Reiseleiter, kennen, der zusammen mit Sascha uns in einem Paddelboot auf der Fahrt begleiten sollte. Alex ist ein Profi und wurde besonders für Abenteuertouren ausgebildet. Seine Kochkünste, seine zurückhaltende, ruhige Art und seine melodische, wohlklingende Aussprache (in russisch) lernten wir während der Fahrt zu schätzen. Nach dem Beladen eines kleinen Transporters mit allem was 4 Menschen in einer fast menschenleeren Gegend für 10 Tage brauchen, ging es dann über 260 km zur Autofähre, die das Festland mit der Insel Olchon verbindet. Und da war dann der ersehnte Augenblick, wo wir vorsichtig wenige Meter barfuß in das kalte Nass stiegen, uns verneigten und klares Baikalwasser schlürften. Nach der Überfahrt waren die Boote schnell aufgebaut, die Sachen verstaut und los ging es. Endlich wieder einmal paddeln! Bis zum Abend fuhren wir noch 10 km bis zur Bucht vor der Insel Chubyn, bauten unsere Zelte auf und warteten neugierig auf das Abendessen (für uns eine völlig neue Situation). Es gab (aufgetischt auf ein Tuch) Kastenbrot, Zwieback, Speck und harte Wurst in Scheiben, Käse, Butter, Dörrobst, Schokoladenbonbons und natürlich heißen Tee. Noch lange schauten wir auf´s „Kleine Meer“ und konnten es nicht richtig fassen, dass wir hier waren.

4. Tag: Das Frühstück wartete mit einer weiteren Überraschung für uns auf, es gab Kascha (Buchweizengrütze mit Trockenmilch und Zucker gekocht mit Baikalwasser). Die ersten 3 Tage lehnte ich entrüstet ab ehe ich auf den Geschmack kam und die Notwendigkeit einsah, so eine nährstoffreiche Kost zu mir nehmen zu müssen. Dann fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein, leichtem Gegenwind, Lufttemperaturen von ca. 16° C auf dem Wasser in den Tag hinein, besuchten die Halbinsel Chorgoi mit Resten uralter Steinmauern, die Insel Ogoi (Pilgerstätte des Buddhismus mit Denkmal) und landeten nach 23 km am Chanchoi-See, der durch eine Landzunge mit Durchstich vom Baikal abgetrennt ist. Er liegt geschützt in der hügeligen Steppenlandschaft, ist flach und hat dadurch relativ warmes Wasser. Es war das einzige mal, dass wir auf dieser Tour baden gegangen sind.

5. Tag: Weiter ging es bei ruhigem Wetter und unglaublichen Sichtverhältnissen 20 km entlang der Küste mit Unterbrechung am Schamanenfelsen (nach der Überlieferung Wohnort des Gottes Khan Choto-Babai) bei Chuschir und dann weiter bis zum Kap Charanzy mit gleichnamigem Dorf, dem Harmony-Camp und einem Bootsverleih. Dort erzählten uns Kanuten, dass sie vor einigen Tagen vergeblich versucht hatten, um das Nordkap zu paddeln. Das gab uns natürlich zu denken, zumal die Gruppe über seetüchtige Prijon-Plasteboote verfügte.

6. Tag: Heute sollte es 18 km bis zum Ort Pestschanaja gehen, doch nach 10 km erklärte uns Alex, dass für heute Schluss sei. Wir hatten Verständnis für die Situation (sie waren in diesem Jahr noch nicht gepaddelt) und genossen den schönen faulen Ruhetag in der Nähe eines Kinderferienlagers inmitten einer Dünenlandschaft.

7. Tag: Nun wurde es ernst, denn wir wollten das Nordkap umfahren. Das Wetter war mit Windstille und spiegelglatter See ideal für dieses Vorhaben. Es war diesig und die Wasseroberfläche wie Blei (wie vor einem Unwetter). Das Ufer wurde immer steiler und die Steppenlandschaft wurde durch Wald abgelöst. So fuhren wir konzentriert und zügig an den „Drei Brüdern“ (Sagan Chuschun), drei markante Felsformationen mit rotem Flechtenbewuchs, vorbei und sahen endlich die Nordspitze der Insel, das Kap Choboi (auf burjatisch Reißzahn) - eine senkrecht aus dem Wasser ragende schmale Klippe, vor uns auftauchen. Wir nannten sie „Effis Stinkefinger“, worüber sich unsere Begleiter sehr amüsierten. Nach 3 weiteren Kilometern war das Tagesziel erreicht, der kleine Platz aber von Zeltern (2 Französinnen, 1 Maler, mehrere Familien) restlos besetzt. So blieb uns nichts weiter übrig, als vorbei an steil ins Wasser eintauchenden Felsen und gewaltigen Geröllhängen bis zur nördlichsten Siedlung der Insel (Usuri) zu fahren. Usuri liegt geschützt durch hohe Bergmassive in einem reizvollen Tal und besteht aus nur wenigen Gehöften und 3 kleinen Forschungsstationen der Russischen Akademie der Wissenschaften. Wir bauten unsere Zelte am Hang mit herrlichem Ausblick auf das Tal und den Baikalsee auf und waren richtig stolz, die 38 km so locker bewältigt zu haben.

8. Tag: Nun, da wir auf dem Großen „Baikal“ angekommen waren, zeigte er uns gleich, was wir zu erwarten hatten. Der Wind war auf gefühlte Stärke 6-7 aufgefrischt und die Wasserfläche voller Schaumkämme, die von Nord nach Süd hurtig an uns vorbeiliefen. Aus der geschützten Bucht kamen wir ja noch gut heraus, aber dann wurden wir mit großem Tempo von Wind und Wellen am Ufer entlanggetrieben. Nach 14 km wurde es uns zu riskant und wir hievten unsere Boote an Land, einem ca. 8 m breiten Geröllstreifen mit anschließendem Steilufer. Da an Zelten nicht zu denken war, bereiteten wir unser Nachtlager hinter dem Boot und schliefen im Freien. Dadurch erlebten wir eine der schönsten Nächte der Tour bei rauschender See und sternklarem Himmel mit tausenden funkelnden Sternen.

9. – 12. Tag: Da der Wind über Nacht nachließ, hatten sich die kurzen, harten Wellen in eine sanfte Dünung (Wellenlänge ca. 8 m, Wellenhöhe max. 1,50 m) verwandelt. Es war wie in einem Fahrstuhl und ohne große Anstrengungen wurden wir bei strahlendem Sonnenschein an der Steilküste entlanggetrieben. Die Zeltmöglichkeiten sind an der Ostseite der Insel sehr knapp und man muss Zelt und Ausrüstung vom steinigen Ufer zu den wenigen, höher liegenden Wiesenflächen schleppen. Diese Plätze sind meist schon mit Feuerstelle und Tisch eingerichtet und bieten herrliche Ausblicke auf den See. Für die 66 km bis zur vollständigen Umrundung der Insel und der Ankunft am Endpunkt der Tour in der Bucht Sagli benötigten wir 3 Tage. Damit waren wir 1 Tag schneller als geplant und hatten einen Ruhetag gewonnen.

13./14. Tag: Planmäßig ging es nun ins Touristencamp nach Chuschir zu „Nikita“. Nikita Wladi-mirowitsch Bentscharow (ehem. Tischtennis-Champion der UdSSR) und seine Frau Natalja betreiben seit Mitte der 90er Jahre ein sich ständig vergrößerndes Camp am Rand Chuschirs. Touristen können hier in nach russischer Tradition gebauten Holzhäuschen (mit herrlichen Schnitzereien) ihren Urlaub verbringen. 4 Banjas (russische Sauna), 1 Cafe, Souvenirladen und das Verwaltungsgebäude mit Essensaal vervollständigen das Anwesen. Nikita ist der größte Arbeitgeber der Insel und organisiert für seine Gäste und die Inselbewohner in der Tradition sibirischer Kaufleute u.a. auch kulturelle Veranstaltungen und fördert sportliche Aktivitäten. Wir liehen uns Fahrräder aus, nahmen an einer halsbrecherischen Autofahrt zum Nordkap mit romantischem Fischessen im Wald teil und genossen die Abende auf Nikitas Anwesen mit Feuerschluckern, Stelzentänzen und russischen Liedern zum Schifferklavier. Beeindruckend auch das bunte Völkergemisch der vorwiegend jungen „Rucksack-Touris“ (Japaner, Koreaner, Iren, Franzosen, Deutsche u.a.).

15. Tag: Die Reise nähert sich langsam seinem Ende. Für uns gilt es, vom Baikal Abschied zu nehmen. Es fällt uns echt schwer. Noch einmal die Überfahrt mit der Fähre zum Festland und die lange Autofahrt nach Irkutsk. Dann sind wir wieder in der Pension.

16./17. Tag: Da alle Flüge nach Moskau ausgebucht sind, gibt es für uns noch einen zusätzlichen Urlaubstag (kostenfrei). Wir nutzen die Gelegenheit, mieten uns ein „Schwarztaxi“ für den ganzen Tag und fahren mit Sascha nach Listwjanka am Baikalsee, dem attraktiven Ausflugsort an der „Sibirischen Riviera“ am Abfluss der Angara. Auch dieser Tag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Ob es nun die Besichtigung des Freilandmuseums bei Talzy mit seinen Wohnstätten der Ewenken und Kosaken (Wehrturm, Holzkirche, Mühlen, Bauernhöfe, Jurten) oder die ausdrucksstarken Skulpturen Juri Panow´s (ehem. Insasse eines Stalinlagers) in Bol-schaja Retschka, der Besuch des Baikalmuseums in Listwjanka oder die Fahrt mit der Drahtseilbahn zum Tscherski-Stein (einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Baikal und dem Abfluss der Angara) sind, es waren beeindruckende Erlebnisse. Dann geht es mit dem Flieger wieder nach Hause. Russland verabschiedet uns dabei mit 8 Stunden Flugverspätung in Irkutsk (nur Ruhe bewahren).

Wie heißt es doch am Anfang des Buches „Baikal – See und Region“?
„Wenn du vom kristallklaren Wasser gekostet und dich an den festlichen Wellen erfreut hast, die an die Ufersteine schlagen und funkeln wie ein Feuerwerk, wenn du dann heimfährst und zu Hause plötzlich fühlst, dass irgendetwas fehlt... Wenn deine Seele erfüllt ist von Helligkeit und Licht... Wenn du mit einem Mal den Wunsch spürst ein Flugticket, eine Zugfahrkarte zu kaufen und dich wieder auf den Weg zu machen, dann ist das der „BAIKAL“. Mark Sergejew

Wer weiß schon wie es kommt?

Gert und Christa Parsche
aus Rostock
Tauchen im Baikalsee, August 2006:
Die ganze Reise war für uns ein Erlebnis, alles war neu für uns. Wir haben es genossen. Die Organisation hat bestens geklappt.

Die Landschaft ist sehr schön. Wir konnten Land und Leute kennen lernen, etwas von der russischen Kultur mitnehmen. Da wir eine Tauch-Safari gebucht hatten, waren die Landausflüge eine interessante Ergänzung. Dank eines guten und engagierten Dolmetschers konnten wir uns auch mit den Einheimischen verständigen. Lagerfeuer, Trinksprüche, Wanderungen und Banja wurden von uns auch sehr geschätzt.

Tauchen im Baikalsee mit seiner einzigartigen Fauna und Flora ist schon was Spezielles. Vor allem die vorherrschende Farbe Grün, die endemischen Süßwasserschwämme, Canyons und die in den Abgrund führenden Steilwände etc. sind faszinierende Eigenschaften des ältesten und tiefsten Süßwassersees der Welt. Der Tauchführer war sehr kompetent und er zeigte uns die interessanten Tauchplätze.

Auf dem Schiff wurden wir gastronomisch bestens versorgt. Wir haben reichlich und stets gut gegessen, bei schönem Wetter sogar auf dem Deck.

Wir sind voller bleibender Eindrücke und Erinnerungen nach Hause gereist. Wir wünschen Baikaltours viele interessierte Touristen.
Die Tauchgruppe aus der Schweiz:
Pascal Kaufmann aus Walchwil
Werner Burkhard aus Maschwanden
Othmar Reichlin aus Einsiedeln
Adrian Glättli aus Mettmenstetten
Erlebnis Baikalsee, August 2006:

Als kurzes Fazit können wir Ihnen jedoch mitteilen, dass die
Reiseorganisation im Grossen und Ganzen sehr (!) gut funktioniert hat und die beteiligten Personen i.d.R. sehr engagiert und hilfsbereit waren.

Schade war, dass das Wetter nicht immer, insbesondere zu Beginn der Reise, optimal mitgespielt hat, aber damit muss man immer rechnen. Erwähnenswert ist auch, dass wir auf der Rückreise mit der Sibir.air weniger Probleme hatten als unsere Mitreisenden aus Deutschland mit der Aeroflot.

Die Gruppenzusammensetzung war recht gut, auf gesundheitliche Kondition sollte jedoch mehr geachtet werden. Für Jochen F. war die Belastung eindeutig an der Grenze (aber wir würden Ihn trotzdem wieder mitnehmen!).

Ein Highlight war natürlich Natascha, unsere sympathische Reiseführerin. Vieles hat nur dank ihrem Engagement und menschlichem Einfühlungsvermögen so gut funktioniert. Wir würden mit ihr sicher wieder eine Reise in dieser schönen Ecke dieser Welt unternehmen!

Kamtschaka lockt, wir werden uns vermutlich wieder melden!

Mit den besten Grüssen aus der Schweiz

Franz Schild & Roswitha Metzger
Neujahr am Baikalsee 2006

Sehr geehrter Herr Tscherkaschenin,

Ich bin gestern von meiner Neujahrsreise zum Baikalsee zurückgekehrt und möchte Ihnen hiermit herzlich für die perfekte Organisation der Reise danken. Schon im Vorfeld der Reise hat alle bestens funktioniert, wir haben übers Internet kommuniziert, die Reisedetails problemlos geklärt. In Sibirien selbst war alles vorbildlich organisiert. Die Transfers waren pünktlich, die Reiseleiterin Natascha überaus freundlich, bestens informiert und in ihrer Art unaufdringlich und damit sehr angenehm. Das Hotel Europa in Irkutsk ist sicherlich eines der besten am Platz (wenn auch die Einzelzimmer nicht gerade groß sind).
In Listwanka war ich in einem Gästehaus (Blockhütte) untergebracht, die alle Erwartungen erfüllt hat. Die Neujahrsfeier mit der Gastgeberfamilie war wirklich toll, Essen, Musik, Feuerwerk... Das fakultative Programm (Hundeschlitten, Schneemobil...) hat ebenfalls
wunderbar funktioniert. Zusammenfassend möchte ich Ihnen dafür danken, dass ich eine unvergessliche Winterreise nach Sibirien erleben durfte, alle Leute waren bemüht, freundlich und um das Wohl des Reisenden bemüht. Bei allen Details hat man gemerkt, dass der Veranstalter beste Beziehungen zu den lokalen Akteuren hat, diesen Wissens- und Erfahrungsvorsprung habe ich zu schätzen gelernt.
Wer immer vor hat, die traumhafte Gegend um den Baikalsee im Sommer oder im Winter zu bereisen, ich kann Baikaltours aus eigener Erfahrung nur empfehlen.

Nochmals DANKE für die tolle Winterwoche in Sibirien.

Hermann Eichinger
Wien, Österreich
IHR REISEBERICHT HIER?

Schreiben Sie uns eine oder ein Word-Dokument mit Ihren Reiseeindrücken. Wir werden ihn gerne hier für Sie veröffentlichen.


 
 

  Rekord: 161   Heute: 161   Gestern: 215   Gesamt: 3190
Update: 08.2010